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Zwei Förderaufrufe zum Auftakt: EP BrainHealth startet durch

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Medizinerin, die einen Computer mit MRT-Bildern von Gehirnscans benutzt.
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Mit gleich zwei Förderaufrufen hat die Europäische Partnerschaft für die Gesundheit des Gehirns ihre Arbeit aufgenommen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) koordiniert der DLR Projektträger die internationale Förderallianz, die zu den größten Hirnforschungsinitiativen weltweit zählt.

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19.02.2026 — Das menschliche Gehirn ist ein hochdynamisches Organ. Sein Zustand wird in jeder Phase des Lebens von biologischen, sozialen und umweltbedingten Faktoren geprägt. Wie sich diese über die gesamte Lebensspanne ergründen, erkennen und beeinflussen lassen, ist Teil der ersten beiden Förderausschreibungen der neuen Europäischen Partnerschaft für die Gesundheit des Gehirns (EP BrainHealth). Im Fokus stehen dabei zum einen neurologische, psychische und sensorische Störungen, zum anderen neurodegenerative Erkrankungen. Noch bis zum 10. März 2026 können sich Forschende mit ihren Ideen in einem internationalen Verbund zur Erforschung neurologischer, psychischer und neurodegenerativer Störungen bewerben.

Die beiden Förderaufrufe sind die Initialzündung für zehn Jahre internationale Forschung für eine bessere Gehirngesundheit. Das Ziel der Partnerschaft ist es, die Forschung zu neurologischen und neurodegenerativen Erkrankungen sowie zur psychischen Gesundheit länder- und disziplinenübergreifend besser aufeinander abzustimmen. Die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen schneller in innovative Ansätze für eine verbesserte Vorbeugung, Diagnostik, Therapie und Versorgung überführt werden.

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Der EP BrainHealth gehören mehr als 55 Förderorganisationen aus mehr als 30 Ländern an. Mit einem geplanten Gesamtbudget von rund 500 Millionen Euro gehört sie zu den größten Hirnforschungsinitiativen weltweit. Deutschland übernimmt die Koordination der EP BrainHealth, mit dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) als zuständigem Ministerium. Das BMFTR ist im Steuerungsgremium der Partnerschaft vertreten und beteiligt sich mit rund 48 Mio. Euro an den gemeinsamen Förderausschreibungen der Partnerschaft. Es hat den DLR Projektträger mit der Umsetzung des Großprojekts beauftragt.

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Bereichsübergreifende Expertise ist gefragt

Die fachliche Koordination und das administrative Projektmanagement der EP BrainHealth werden von Expertinnen und Experten des DLR Projektträgers aus den Geschäftsbereichen Gesundheit sowie Europäische und internationale Zusammenarbeit übernommen. Das Team des Koordinationsbüros der EP BrainHealth ist in der Abteilung Internationale Gesundheitsforschung des Bereichs Gesundheit angesiedelt. Das Kompetenzzentrum Öffentlichkeitsarbeit unterstützt bei Publikationen und Veranstaltungen der Partnerschaft – beispielsweise bei der Gestaltung und technischen Umsetzung der Projektwebsite. Diese stellt neben detaillierten Informationen zu den Förderaufrufen die Partnerschaft vor und präsentiert die weltweit beteiligten Partner anschaulich in einer interaktiven Karte.

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Länderkarte mit der Europäischen Partnerschaft
Der Europäischen Partnerschaft für die Gesundheit des Gehirns (EP BrainHealth) gehören mehr als 55 Förderorganisationen aus über 30 Ländern an. Der DLR Projektträger koordiniert die EP BrainHealth im Auftrag des BMFTR.
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Ein Ökosystem für die Hirnforschung

Geleitet wird das Koordinationsbüro von Dr. Friederike Bathe, Wissenschaftliche Referentin im Bereich Gesundheit und Koordinatorin für Neurowissenschaften. „EP BrainHealth ist der erste weltweite Zusammenschluss, in dem alle relevanten Akteure zur Gehirngesundheit vertreten sind – von Forschung und Förderorganisationen über Ministerien bis hin zu medizinischen Fachkräften, dem Privatsektor sowie Patientinnen und Patienten. Wir freuen uns, diese bedeutende Initiative im Auftrag des BMFTR voranzutreiben“, so Bathe. „Mit den ersten beiden Förderaufrufen beginnen wir, ein innovatives Ökosystem für die Gehirngesundheitsforschung zu schaffen. Ziel ist es, Krankheiten besser behandeln zu können, aber vor allem auch neue Wege für eine wirksame Prävention und die lebenslange Förderung der Gehirngesundheit zu erschließen.“

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