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Münchner Sicherheitskonferenz: Wissenschaft zwischen Offenheit und Schutz

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Eine Gruppe Fachleuten analysiert bunte Haftnotizen an einer Wand und diskutieren Ideen und Strategien.
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Sicherheit in der Forschung ist ein Thema, das auch bei der Münchner Sicherheitskonferenz eine immer größere Rolle spielt. Der DLR Projektträger bietet Hochschulen und Forschungseinrichtungen konkrete Lösungen, um Schutz und Offenheit in der Wissenschaft zu verbinden.

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09.02.2026 — Vom 13. bis 15. Februar 2026 findet die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) statt. Ein Thema, das auch dort im Fokus steht, sind Sicherheitsaspekte in der Forschung. Vor diesem Hintergrund lädt der DLR Projektträger gemeinsam mit der Helmholtz Gemeinschaft, dem DAAD und dem Auswärtigen Amt am 15. Februar 2026 um 7:30 Uhr zu einem spannenden Side-Event im Rahmen der MSC ein.

DLR Projektträger bietet Forschenden konkrete Lösungsansätze

Die politische Weltlage ist immer stärker von Multipolarisierung und Nationalisierung geprägt. Forschung und Innovation beruhen aber nach wie vor auf internationaler Zusammenarbeit und interdisziplinären Teams. Wie kann sich die Wissenschaft aufstellen, neuen Anforderungen gerecht werden – und sich gleichzeitig treu bleiben? Dieser Balanceakt zwischen Schutz und Offenheit muss vor allem von den Hochschulen und Forschungseinrichtungen geleistet werden. Dafür bietet der DLR Projektträger konkrete Lösungsansätze.

In internationalen Kooperationen müssen Wissenschaftsakteure genauer hinschauen, mit wem sie zusammenarbeiten und welche Ziele durch ihre gemeinsame Forschung verfolgt werden. Forschende können nicht mehr nur nach wissenschaftlichen Kriterien Kooperationen eingehen, sondern müssen auch wirtschaftliche und sicherheitspolitische Aspekte berücksichtigen. Sie sind aufgefordert, Risiken abzuwägen, komplexe deutsche und ausländische Gesetze zu beachten, Partner zu prüfen, Interessen zu hinterfragen sowie die eigenen Ziele und Werte zu kennen und zu kommunizieren.

Wie können Forschungseinrichtungen und Hochschulen auf diese Entwicklung reagieren?

Die Etablierung von Forschungssicherheit muss durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen selbst erfolgen. Dabei sollte Forschungssicherheit als integraler Bestandteil in Arbeitsprozessen stets mitgedacht werden: Zahlreiche Prozesse sind von Bedeutung – von Infrastruktur und der Forschung selbst, über Personalfragen bis hin zu Vertrags-, Geräte- und Datenmanagement. Forschungssicherheit trägt maßgeblich dazu bei, resilient zu sein, international kooperieren zu können – und im Einzelfall auch bewusst Risiken eingehen zu können. Im Rahmen von „Safeguarding Science“ unterstützt der DLR Projektträger Hochschulen und Forschungseinrichtungen dabei, Forschungssicherheit zu etablieren.

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