Titel
Innovative Werk!statt für Kinder und Jugendliche

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Zwei junge Mädchen bei der Holzbearbeitung in einer Werkstatt
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Um Kindern und Jugendlichen den Wert und die Vielfalt handwerklicher Arbeit nahezubringen, fördert die Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen der Unterstiftung Kinderland Projekte, in denen Kinder und Jugendliche selbst handwerklich tätig werden. Der DLR Projektträger wurde erneut beauftragt, das Programm fachlich zu begleiten.

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21.01.2026 — „Die Zukunft in die Hand nehmen – Innovative Werk!statt für Kinder und Jugendliche“ ist ein gemeinsames Programm der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg und der Wiedeking Stiftung Stuttgart. Es ermöglicht Kindern und Jugendlichen, durch praxisorientierte handwerkliche Projekte eigene Ideen umzusetzen und Selbstwirksamkeit zu erfahren. Ziel ist es, handwerkliche Kompetenzen, Problemlösefähigkeit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken sowie Wertschätzung für Handarbeit und Ressourcen zu vermitteln. Darüber hinaus sollen über das handwerkliche Lernen wertvolle Zugänge zu anwendungsbezogenen und wissenschaftlichen Fragestellungen entwickelt werden, um das Interesse an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu fördern.

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Wir freuen uns, erneut den Auftrag für die Baden-Württemberg Stiftung umzusetzen und so die Zusammenarbeit mit Stiftungen als wichtigen zivilgesellschaftlichen Akteuren weiter zu stärken.

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Dr. Désirée Kleiner-Liebau
Quotee position
Leiterin der Abteilung Kulturelle und politische Bildung
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Portraitbild von Dr. Désirée Kleiner-Liebau
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Bereits in den vorherigen Programmrunden war der DLR Projektträger beauftragt. Unter anderem fasste er dabei zentrale Ergebnisse der Evaluation des auf die Erweiterung handwerklicher Fertigkeiten ausgelegten Programms in einer Handreichung zusammen und leitete Tipps für die Ausgestaltung von Projektangeboten ab. Auch diesmal unterstützt und berät der DLR Projektträger seinen Auftraggeber in der Umsetzung der Förderaktivitäten und begleitet die Modellprojekte. Dabei stehen die Lernprozessbegleitung, der Austausch und die Vernetzung der Projekte sowie die Qualitätssicherung der Projektinhalte im Vordergrund.

Authentische Lern- und Erfahrungsräume

In der neuen Programmrunde steht – aufbauend auf den Erfahrungen der vorherigen Programmrunden – die Einbindung von Handwerksbetrieben und -kräften im Fokus. Die Projekte sollen Kinder und Jugendliche in authentische Lern- und Erfahrungsräume führen und die Bedeutung handwerklicher Bildung in einer zunehmend digitalen Welt unterstreichen. Es werden Projekte gefördert, die

  • handwerklich-kreative Prozesse mit Kindern und Jugendlichen initiieren
  • den praktischen Umgang mit Werkzeugen, Maschinen und Materialien vermitteln
  • die Neugier und das Interesse an handwerklichen Berufen wecken
  • Kooperationen mit Handwerksbetrieben, Innungen oder ehrenamtlich engagierten Handwerkerinnen und Handwerkern anstreben
  • oder handwerkliche Tätigkeiten mit Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik (z. B. Konstruktion, Energie, Nachhaltigkeit) verbinden.

Wie schon in früheren Programmrunden begleitet der DLR Projektträger die ausgewählten Projekte über den gesamten Förderzeitraum, um Erkenntnisse zur Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Transferfähigkeit zu gewinnen. Dazu werden Leitfragen beantwortet – zum Beispiel: Wie gelingt die Kooperation zwischen den Trägern und Handwerksbetrieben? Oder: Welche Modelle sind besonders wirksam, um Kinder und Jugendliche langfristig für handwerkliche Tätigkeiten zu begeistern? Bei Bedarf setzt das Team des DLR Projektträgers darauf aufbauend auch die Evaluation des Programms um.

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