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Bildung im Strukturwandel verankern

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Schaufelradbagger im Braunkohleabbaugebiet
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Das „Kompetenzzentrum Bildung im Strukturwandel (KoBiS)“ wird bis 2029 fortgeführt und weiterhin fachlich vom DLR Projektträger begleitet. Die Netzwerkbüros in der Lausitz und im Rheinischen Revier unterstützen die Transformationsprozesse der Kohleregionen und stärken die regionale Bildungslandschaft.

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26.01.2026 — Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Kompetenzzentrums Bildung im Strukturwandel (KoBiS) hat das Bundesministerium für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) bekanntgegeben: Die Initiative wird bis zum Jahr 2029 fortgeführt. Das Bund-Länder-Koordinierungsgremium des Strukturstärkungsgesetzes hatte zuvor beschlossen, die Netzwerkbüros in der Lausitz und im Rheinischen Revier weiterhin zu fördern, um die Transformationsprozesse in den Kohleregionen aktiv zu begleiten und die regionale Bildungslandschaft nachhaltig zu stärken.

Bundesministerin Karin Prien betonte in einer Pressemitteilung, die Netzwerkbüros seien zu unverzichtbaren Partnern geworden, die durch ihre kontinuierliche Arbeit und vertrauensvolle Zusammenarbeit vor Ort einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung der Bildungslandschaften leisten.

 

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Seit fünf Jahren ist das Kompetenzzentrum Bildung im Strukturwandel ein wichtiger Impulsgeber für den Austausch und Wissenstransfer über die Regionen hinweg. Dank der Unterstützung von Brandenburg und Nordrhein-Westfalen können die Büros in der Lausitz und im Rheinischen Revier bis 2029 weiterarbeiten. Das ist ein großer Erfolg, der zeigt, Bildung ist der Schlüssel um Regionen zukunftsfähig zu machen.

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Karin Prien
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Bundesministerin für Bildung und Familie
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Portraitfoto Karin Prien, Bundesministerin für Bildung und Familie
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Bildung als Schlüssel zur Fachkräftesicherung

Das KoBiS unterstützt die Revierkommunen und regionale Bildungsakteure mit Erhebungen, Datenanalysen und Netzwerkarbeit dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und bildungspolitische Diskussionen konstruktiv zu gestalten. Die Netzwerkbüros in den Braunkohlerevieren unterstützen die Etablierung und Weiterentwicklung interkommunaler und regionaler Steuerungsstrukturen für Bildung durch ein regionales Bildungsmanagement und Bildungsmonitoring. Sie stellen sicher, dass die erhobenen Bildungsdaten für die Entwicklung regionaler Bildungsstrategien verwertet werden können. Besonders im Fokus stehen dabei die Bereiche berufliche Orientierung, berufliche Aus- und Weiterbildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung und politische Bildung.

Engagement für regionale Bildungslandschaften und -strategien

Das KoBiS wurde initiiert, um die Kohleregionen und Revierkommunen im Strukturwandel zu unterstützen. Dies beinhaltet, Entwicklungen in den unterschiedlichen Bildungsbereichen datenbasiert zu analysieren, Akteure miteinander zu vernetzen und Impulse zur Gestaltung regionaler Bildungslandschaften zu geben. Das KoBiS ist Teil der Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement. Unter diesem Dach fördert das BMBFSFJ seit 2014 Kreise und kreisfreie Städte bei der Gestaltung ihrer kommunalen Bildungslandschaften. Die Expertinnen und Experten des DLR Projektträgers übernehmen dabei im Auftrag des Ministeriums die Koordinierung der Programmstelle der Transferinitiative.

Die Programmstelle begleitet und berät das KoBiS fachlich. In regelmäßigen „Fachaustauschen“ mit den Leitungen der Netzwerkbüros und dem BMBFSFJ unterstützt der DLR Projektträger die konzeptionelle Ausrichtung, die inhaltliche Zielschärfung sowie Möglichkeiten des revierübergreifenden Ergebnis- und Wissenstransfers. Auch die Erstellung und Veröffentlichung von sogenannten Werkstattberichten koordiniert er.

Gemeinsam mit den Netzwerkbüros und dem BMBFSFJ entwickeln Expertinnen und Experten des DLR Projektträgers zudem Handlungsstrategien für die unterschiedlichen strukturellen Rahmenbedingungen in den Revieren sowie Handlungsoptionen zur Gestaltung von bildungsrelevanten Themenfeldern im Strukturwandel. Damit setzen sie wichtige Impulse zur nachhaltigen Verankerung von Bildung in Strukturwandelprozessen und von Gestaltungsoptionen kommunaler Bildungslandschaften.

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Bildung ist integraler Bestandteil zur Gestaltung von Strukturwandelprozessen. Nicht nur, aber insbesondere mit Blick auf eine strategische Fachkräftesicherung zählt Bildung zu den zentralen Gelingensfaktoren.

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Dr. Andy Schäfer
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wissenschaftlicher Referent beim DLR Projektträger
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Portraitfoto Dr. Andy Schäfer, wissenschaftlicher Referent beim DLR Projektträger

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