Richtlinie zur Förderung von Wissenschaftskommunikationsprojekten im Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung richtet gemeinsam mit Partnern das Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum aus, in dem Forschung mit Bezug zum Zukunftsthema Weltraum durch Wissenschaftskommunikationsprojekte innovativ und dialogorientiert an diverse Zielgruppen kommuniziert werden.

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Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) richtet gemeinsam mit Partnern aus Wissenschafts-, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Medien seit dem Jahr 2000 die Wissenschaftsjahre aus. 

Ziel der Wissenschaftsjahre ist es, Bürgerinnen und Bürger in vielfältigen Formaten in einen Dialog mit Wissenschaft und Forschung zu bringen und die Öffentlichkeit (unter anderem Kinder und junge Erwachsene, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie Personen, die bisher wenig Berührungspunkte mit Wissenschaft hatten) noch stärker für Wissenschaft zu interessieren. Forschung und dazugehörige Erkenntnisgewinnungsprozesse sollen nachvollziehbar und verständlich an die breite Öffentlichkeit kommuniziert werden, um das Vertrauen in Wissenschaft und die Wissenschaftsmündigkeit der Bevölkerung zu steigern. 

Die Wissenschaftsjahre zielen auch darauf ab, die Methoden der Wissenschaftskommunikation weiterzuentwickeln und eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden zu kombinieren. 

Zuwendungszweck

Zuwendungszweck dieser Förderrichtlinie ist die Förderung von Vorhaben der Wissenschaftskommunikation, die sich den Themen und Handlungsfeldern des Wissenschaftsjahres 2023 – Unser Universum widmen. Neben naturwissenschaftlichen Vermittlungsprojekten sollen auch Projekte gefördert werden, die wissenschaftliche Fragestellungen zum Universum aus geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive behandeln. Gefördert werden auch Soziale Innovationen im Bereich der Wissenschaftskommunikation. Die Projekte sollen von ihrer Wirkungsdimension vor allem dialogorientiert beziehungsweise partizipativ ausgerichtet sein. Dazu gehören bundesweite, aber auch regional mobilisierende Formate sowie trans- und interdisziplinäre Projekte, die unterschiedliche Partner miteinander vernetzen.

Das Wissenschaftsjahr 2023 – Unser Universum beleuchtet die großen Fragen unseres Universums aus verschiedensten Perspektiven: es verbindet anthropologische Konstanten wie die Menschheitsfragen nach Sein und Sinn mit aktuellen Forschungsvorhaben und Zukunftsperspektiven. „Sind wir allein im Universum?“, „Was macht unsere Erde zu einem bewohnbaren Planeten?“, „Was sind schwarze Löcher?“ und „Wie sieht die Zukunft unseres Planeten aus und wie können wir unseren Lebensraum schützen?“. Diese Fragen, werden im disziplinübergreifend und im Verbund unterschiedlicher Forschungsbereiche behandelt.

Das Wissenschaftsjahr organisiert sich inhaltlich in folgenden Themenfeldern:

  • Faszination Weltall
  • Mensch, Natur und Universum
  • Wirtschaftsraum Universum und Astronomie
  • Blick auf den Planeten

Gegenstand der Förderung

Gefördert werden Vorhaben, die sich mit den oben skizzierten Themenfeldern des Wissenschaftsjahres 2023 – Unser Universum befassen. Gefördert werden

  • Informations- und Vermittlungsformate
  • Dialog- und Partizipationsformate
  • edukative Vermittlungsformate
  • interdisziplinäre und transdisziplinäre Formate
  • künstlerische und kulturelle Projekte
  • niedrigschwellige popularisierende Projekte

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind staatliche und nichtstaatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Museen und vergleichbare Einrichtungen der Wissensvermittlung, Akademien, nichtstaatliche Organisationen (zum Beispiel Initiativen, Vereine, Verbände, Stiftungen) und Kommunen (Städte, Landkreise, Gemeinden). Antragsberechtigt sind weiterhin Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, insbesondere auch Sozialunternehmen (Social Entrepreneurs), mit einem nachgewiesenen Schwerpunkt auf Forschung und Wissenschaftskommunikation. 

Die Vorhaben können mit einer Zuwendung von 10 000 Euro bis 150 000 Euro gefördert werden. Je nach Qualität und Umfang der Vorhaben können in Ausnahmefällen auch höhere Zuwendungen gewährt werden.

Kontakt

Maria Habigsberg
Kompetenzzentren und Services
Kompetenzzentrum Wissenschaftskommunikation
Telefon: +49 30 67055 785
E-Mail: maria.habigsberg@dlr.de

Carola Hänel
Kompetenzzentren und Services
Kompetenzzentrum Wissenschaftskommunikation
Telefon: +49 30 67055 782
E-Mail: carola.haenel@dlr.de

Förderregion
National
Status
offen
Einreichungsfrist
Laufzeit
01.03.2023 – 31.12.2023
Auftraggeber
BMBF