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Industrielle Gemeinschaftsforschung: DLR Projektträger erhält BMWK-Zuschlag

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Funkenflug beim Flexen
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Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat dem DLR Projektträger den Auftrag erteilt, künftig das Programm Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) umzusetzen. Ziel der Beauftragung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands weiter zu stärken und so zu Deutschlands Innovationssouveränität beizutragen.

31.08.2023 — Seit Jahrzehnten zählt die „Industrielle Gemeinschaftsforschung“ (IGF) zu den etablierten Innovationsförderinstrumenten für den Mittelstand. Das Programm zeichnet sich durch das enge Zusammenspiel zwischen Konzernen, Familienunternehmen, Mittelstand und Forschung aus. Sie schlägt damit eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis: Aktuelle Forschung und wirtschaftliche Anwendungen werden gemeinsam betrachtet und in neue Technologien überführt – mit dem Ziel praktischer Lösungen vornehmlich für den Mittelstand. Im Jahr 2022 förderte das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die IGF mit 180 Millionen.

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Unser Ziel ist es, die bestmögliche Wirkung dieses Programms für die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands als Teil einer missions- und umsetzungsorientierten Forschungs- und Innovationspolitik zu erreichen.

Klaus Uckel
Geschäftsleiter DLR Projektträger
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Klaus Uckel - Geschäftsleiter DLR Projektträger
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Bei der Ermittlung von Förderbedarfen werden wir weiterhin evidenzbasiert vorgehen und soweit es im Interesse der Zielgruppe sinnvoll ist, dem Programm neue Impulse verleihen.

Martin Wegner
Bereichsleiter Gesellschaft, Innovation, Technologie im DLR Projektträger
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Porträt Martin Wegner - Bereichsleiter Gesellschaft, Innovation, Technologie - DLR Projektträger

Das BMWK hat den DLR Projektträger beauftragt, das Programm bis zum Jahresende 2026 umzusetzen und dabei Bewährtes fortzuführen sowie – dort wo es im Interesse der Zielgruppe sinnvoll ist – dem Programm neue Impulse zu verleihen. Bislang lag diese Aufgabe bei der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF). Die unter dem Dach der AiF organisierten Forschungsvereinigungen bleiben wichtiger Bestandteil im Geschehen der Industriellen Gemeinschaftsforschung. Zukünftig ist es auch für weitere Forschungsvereinigungen möglich, sich für die Antragstellung im Förderprogramm IGF zu akkreditieren.

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Portal der Industriellen Gemeinschaftsforschung für Antragstellende und Gutachtende

Antragstellende erhalten alle erforderlichen Details zur Autorisierung, Antragstellung und relevante Links.
Gutachtende finden hier essentielle Informationen und Links für die Begutachtung in PT-Outline.

 

Video des BMWK:
Daumen hoch für die IGF!

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Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands weiter stärken

„Wir freuen uns, dieses seit Jahrzehnten erfolgreiche Programm fortführen und in der Zusammenarbeit mit dem BMWK, den Forschungsvereinigungen und dem Gutachter-Netzwerk bedarfsgerecht weiterentwickeln zu können. Unser Ziel ist es, die bestmögliche Wirkung dieses Programms für die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands als Teil einer missions- und umsetzungsorientierten Forschungs- und Innovationspolitik zu erreichen, so dass er die wichtigste wirtschaftliche Säule unseres Innovationssystems bleiben kann“, sagt Klaus Uckel, Leiter des DLR Projektträgers. Die möglichen Potenziale erläutert Martin Wegner, Bereichsleiter Gesellschaft, Innovation, Technologie beim DLR Projektträger: „Bei der Ermittlung von Förderbedarfen werden wir weiterhin evidenzbasiert vorgehen und soweit es im Interesse der Zielgruppe sinnvoll ist, dem Programm neue Impulse verleihen.“

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Wir werden bei der gemeinsamen Gestaltung des Übergangs konstruktiv mit dem DLR Projektträger - zum Wohle des Programms - zusammenarbeiten.

Prof. Michael Bruno Klein
Hauptgeschäftsführer AIF
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Prof. Michael Bruno Klein - AiF

Ab dem 1. September gestalten DLR Projektträger und AiF gemeinsam die viermonatige Übergangsphase, in der eine reibungslose Übergabe der IGF-Verantwortlichkeiten erfolgen wird. Dazu AiF-Hauptgeschäftsführer Professor Michael Bruno Klein: „Wir stehen mit unserer jahrzehntelangen Expertise und Erfahrung weiter als Stimme des forschenden Mittelstands an der Seite von forschungsaffinen Unternehmen. Wir werden bei der gemeinsamen Gestaltung des Übergangs konstruktiv mit dem DLR Projektträger - zum Wohle des Programms - zusammenarbeiten.“

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