Auftakt zum Rahmenprogramm für Geistes- und Sozialwissenschaften
12.05.2026 — „Orientierung für eine Welt im Wandel“ – so lautet der Titel des neuen Rahmenprogramms für die Geistes- und Sozialwissenschaften (GSW) des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR). Gemeinsam mit dem DLR Projektträger hat das BMFTR darin festgelegt, wie die beiden Disziplinen die Gesellschaft in Zeiten von technologischen, politischen und sozialen Umbrüchen stützen und aktiv gestalten können. Das Rahmenprogramm wird am 18. und 19. Mai auf der gleichnamigen Auftaktveranstaltung in Berlin vorgestellt und diskutiert. Dazu kommen zentrale Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Politik, Förderung und Praxis zusammen und sprechen über die inhaltlichen Schwerpunkte des Rahmenprogramms, aktuelle Trends in der Forschung und mögliche Zukunftsperspektiven.
„Den Geistes- und Sozialwissenschaften kommt eine Schlüsselrolle für die Gestaltung unserer Zukunft zu. Daher legt das Rahmenprogramm unter anderem einen speziellen Fokus auf die Verbindung von Künstlicher Intelligenz und Geistes- und Sozialwissenschaften“, sagt Dr. Cedric Janowicz, Abteilungsleiter „Gesellschaften der Zukunft“ und gemeinsam mit Dr. Kerstin Lutteropp, Abteilungsleiterin „Geisteswissenschaften und Kulturelles Erbe“, verantwortlich für das Rahmenprogramm im DLR Projektträger. „Das aktuelle Rahmenprogramm setzt auf vielfältige Förderlinien und ambitionierte Themenschwerpunkte. Dabei stehen vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen besonders Themenschwerpunkte wie die Demokratieforschung und die Extremismusforschung im Fokus.“
Den Geistes- und Sozialwissenschaften kommt eine Schlüsselrolle für die Gestaltung unserer Zukunft zu. Daher legt das Rahmenprogramm unter anderem einen speziellen Fokus auf die Verbindung von Künstlicher Intelligenz und Geistes- und Sozialwissenschaften. Das aktuelle Rahmenprogramm setzt auf vielfältige Förderlinien und ambitionierte Themenschwerpunkte. Dabei stehen vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen besonders Themenschwerpunkte wie die Demokratieforschung und die Extremismusforschung im Fokus.
Das erwartet die Teilnehmenden
Am ersten Tag werden die Teilnehmenden in gemeinsam vom DLR Projektträger und BMFTR konzipierten und moderierten Workshops an Fragen etwa zur Bedeutung der Interdisziplinarität, zu digitalen Methoden und Tools und zur Transferorientierung arbeiten. Im Anschluss haben sie Zeit zum Netzwerken und können sich auf dem „Marktplatz der Ideen“ über Einrichtungen, Projekte und europäische Fördermöglichkeiten für die GSW informieren.
Den zweiten Tag eröffnet Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Nach einer Vorstellung der Ergebnisse aus den Workshops finden zwei aufeinanderfolgende Podiumsdiskussionen statt, in denen das Selbstverständnis der GSW sowie aktuelle Bedrohungen und Potenziale für die beiden Fachdisziplinen auf einer Bühne diskutiert werden.
Interessierte, die nicht vor Ort an der Veranstaltung teilnehmen können, haben am 19. Mai ab 11:00 Uhr die Möglichkeit, die Veranstaltung über einen Livestream zu verfolgen.
Rahmenprogramm gibt Orientierung
Mit dem Rahmenprogramm, das auch Teil der Hightech Agenda Deutschland ist, möchte das BMFTR die Identifizierung und Lösung aktueller gesellschaftlicher, technologischer und kultureller Herausforderungen vorantreiben, um die Demokratie und das Wohlergehen von Menschen zu fördern. Der DLR Projektträger hat das Rahmenprogramm mitgestaltet und begleitet dessen Umsetzung.
Von 2026 bis 2032 verwaltet er ein Budget in Höhe von mehreren Millionen Euro, das gezielt für innovative Forschungsprojekte vorgesehen ist, die sich inhaltlich an einer der vier zentralen Säulen des Rahmenprogramms orientieren:
- demokratische Gesellschaften zukunftsfähig gestalten
- den technologischen Fortschritt zum Wohle der Menschen voranbringen
- kulturelles Erbe für die Gesellschaft nutzbar machen
- Entwicklungsräume für die Geistes- und Sozialwissenschaften fördern
Das BMFTR und der DLR Projektträger wollen mit dem Rahmenprogramm auch den Transfer zwischen Forschung und gesellschaftlicher Praxis vorantreiben, indem wissenschaftliche Erkenntnisse schneller und wirksamer in Anwendungskontexte überführt werden – etwa durch Politikberatung oder die Entwicklung konkreter Handlungsempfehlungen.
„Mit dem Rahmenprogramm ermöglicht das BMFTR Freiräume für innovative Forschung und stärkt so die Potenziale der Geistes- und Sozialwissenschaften. Es fördert sowohl geistes- und sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung als auch anwendungsbezogene Forschung, die Politik und Praxis wichtiges Orientierungswissen liefern kann. Im aktuellen Programm soll beispielsweise die Schnittstelle von KI und GSW neue methodische Ansätze, Datenanalysen und interdisziplinäre Forschungsprojekte schaffen“, erklärt Lutteropp.
Mit dem Rahmenprogramm ermöglicht das BMFTR Freiräume für innovative Forschung und stärkt so die Potenziale der Geistes- und Sozialwissenschaften. Es fördert sowohl geistes- und sozialwissenschaftliche Grundlagenforschung als auch anwendungsbezogene Forschung, die Politik und Praxis wichtiges Orientierungswissen liefern kann. Im aktuellen Programm soll beispielsweise die Schnittstelle von KI und GSW neue methodische Ansätze, Datenanalysen und interdisziplinäre Forschungsprojekte schaffen.
Eine strategisch angelegte Wissenschaftskommunikation wird den gesamten Prozess eng begleiten. Der DLR Projektträger betreut dazu das GSW-Portal, das als zentrales Kommunikations- und Austauschformat dient. Um Forschungsergebnisse und Praxisbeispiele sichtbar und verständlich zu machen, plant und strukturiert der DLR Projektträger darin Kommunikationsformate und Inhalte thematisch und zielgruppengerecht.