Richtlinie zur Förderung von innovativen Ansätzen zur Verbesserung der Prävention, Diagnostik und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Ziel der aktuellen Förderrichtlinie des DZHK ist es, durch Kooperation mit bislang nicht am DZHK beteiligten Einrichtungen neue translationale Projekte zu fördern. Diese Projekte sollen die translationale Forschung des DZHK in ihren aktuellen Schwerpunktbereichen weiter stärken.

Aufgabe des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. (DZHK) ist es, neue Ansätze aus der Herz-Kreislauf-Forschung schnellstmöglich in die klinische Praxis zu überführen (Translation), um Diagnose, Prävention und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verbessern. Das DZHK deckt ein weites Spektrum der Herz-Kreislauf-Forschung ab und verknüpft die Untersuchung von molekularen Mechanismen mit klinischen Fragestellungen. Aktuelle Schwerpunktbereiche des DZHK, sogenannte Focus Areas, sind: Präzisionsmedizin bei Kardiomyopathien, Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF), Immunkardiologie, Regeneration des Herzens, Kardiovaskuläres Altern und Herz-Hirn-Interaktion.

Das DZHK besteht aus 25 Partner- bzw. 23 Mitgliedseinrichtungen an sechs Standorten. Das DZHK wird anteilig zu 90 Prozent aus Bundesmitteln und zu 10 Prozent aus Mitteln der beteiligten Länder finanziert. Zu den Mitgliedern des DZHK gehören 17 Universitätskliniken bzw. Universitäten sowie Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz- und Max-Planck-Institute und ein europäisches Forschungsinstitut. Mehr als 120 klinische Zentren im In- und Ausland rekrutieren in DZHK-Studien. Weitere Informationen zum DZHK sind hier zu finden.

Ziel der aktuellen Förderrichtlinie des DZHK ist es, durch Kooperation mit bislang nicht am DZHK beteiligten Einrichtungen neue translationale Projekte zu fördern. Diese Projekte sollen die translationale Forschung des DZHK in ihren aktuellen Schwerpunktbereichen weiter stärken. Hierdurch soll der Translationsprozess innovativer Ansätze der Herz-Kreislaufforschung in die medizinische Praxis insgesamt beschleunigt werden. Die zu fördernden translationalen Forschungsprojekte sollen darauf ausgerichtet sein, die Prävention, Diagnostik oder Therapie von Herz-Kreislauferkrankungen deutlich zu verbessern und neue Ansätze aus der Herz-Kreislaufforschung in der Entwicklungskette einen signifikanten Schritt im Hinblick auf ihre klinische Anwendung bzw. die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren voranzubringen. Mit den bislang nicht am DZHK beteiligten Einrichtungen aus dem Bereich der translationalen Gesundheitsforschung strebt das DZHK eine langfristige Zusammenarbeit an.

Gefördert werden Verbundprojekte, die mit translationalen, innovativen Ansätzen zur Verbesserung von Prävention, Diagnostik oder Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen. Als innovativ sind solche Ansätze anzusehen, die sich methodisch oder inhaltlich deutlich von bereits etablierten Behandlungsoptionen unterscheiden. Die Ansätze müssen eine hohe Relevanz für die Patientenversorgung haben. Sie müssen das Portfolio des DZHK ergänzen und die aktuellen Focus Areas verstärken: Präzisionsmedizin bei Kardiomyopathien, Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF), Immunkardiologie, Regeneration des Herzens, Kardiovaskuläres Altern und Herz-Hirn-Interaktion.

Die Forschungsprojekte sollen die präklinischen Arbeiten so weit voranbringen, dass bei Erfolg der Arbeiten spätestens vier Jahre nach Förderbeginn die Genehmigung einer klinischen Studie beantragt werden kann. Für die Finanzierung der anschließenden klinischen Studie kann eine Förderung über die klinische Förderrichtlinie des DZHK (Clinical Study Group) beantragt werden.

Kontakt

Frau Dr. Dian Michel und Frau Antje Schütt
Telefon: +49 228 3821 1210

Förderregion
National
Status
offen
Einreichungsfrist
Laufzeit
ab Juli 2027
Fördermittelgeber
DZHK

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