Bundesbericht Forschung und Innovation 2026 von Bundesregierung beschlossen

Person hält ein Tablet in der Hand und schaut sich den Bundesbericht Innovation und Forschung 2026 an

Das Bundeskabinett hat am 3. Juni den neuen Bundesbericht Forschung und Innovation (BuFI) beschlossen. Der BuFI ist das Standardwerk zur deutschen FuI-Politik und berichtet über aktuelle Maßnahmen, Themen und Entwicklungen. Der DLR Projektträger ist maßgeblich für die redaktionelle Begleitung, Prozesssteuerung und digitale Umsetzung verantwortlich.

08.06.2026 — Alle zwei Jahre informiert die Bundesregierung im Bundesbericht „Forschung und Innovation“ (BuFI) umfassend über die Forschungs- und Innovationspolitik von Bund und Ländern. Der BuFI gibt einen Überblick über die verschiedenen Elemente des deutschen Forschungs- und Innovationssystems und unterlegt diese mit Zahlen und Fakten. Dabei nimmt er Stellung zu zentralen Aussagen des Gutachtens der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI), das zuletzt am 11. Februar 2026 an die Bundesregierung übergeben wurde.

Ein Team der Abteilung Innovationsstrategien und Transfer im DLR Projektträger führt in bereichsübergreifender Zusammenarbeit und im Konsortium mit der Prognos AG die BuFI-Geschäftsstelle seit 2016. Im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) erarbeiten Expertinnen und Experten des DLR Projektträgers Textentwürfe, steuern die redaktionellen Prozesse und die grafische Gestaltung, koordinieren die Abstimmungsprozesse innerhalb der Bundesregierung und setzen den digitalen BuFI um.

Modern und interaktiv: Der Bericht in neuem Format

Der BuFI wurde vom DLR Projektträger nach den Prinzipien eines modernen Webpublishings konzipiert und umgesetzt. Als vollständig neu gestalteter Online-Bericht bildet er das Herzstück des BuFI-Gesamtangebots: eine nutzerzentrierte, interaktive und vernetzte Informationsplattform zur Forschungs- und Innovationspolitik in Deutschland.

Zu den zahlreichen interaktiven Features, die eine gezielte Recherche unterstützen zählen eine kartengestützte Datenbank deutscher Wissenschaftseinrichtungen und Hochschulen, ein Überblick über die Forschungs- und Innovationspolitik der Bundesländer sowie interaktive Darstellungen von Forschungs- und Innovationsstatistik. Außerdem wurde gemeinsam mit dem Fachinformationsangebot Programm-Monitoring (PROMO), das vom DLR Projektträger betreut wird, eine Datenbank mit ausgewählten Fördermaßnahmen erarbeitet und als Online-Informationstool bereitgestellt.

Hightech Agenda Deutschland: Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und technologische Souveränität

Inhaltlich orientiert sich der Bundesbericht an der Hightech Agenda Deutschland (HTAD), mit der die Bundesregierung ihre Forschungs- und Innovationspolitik strategisch auf die Entwicklung in den prioritären Schlüsseltechnologien ausrichtet. Ziel der HTAD ist es, die Entwicklungsprozesse der nächsten Technologiegenerationen aktiv und sicher zu gestalten, Innovationen schneller in die Anwendung zu bringen und damit Deutschlands Position als Technologiestandort im globalen Wettbewerb nachhaltig auszubauen sowie die strategische Souveränität und Handlungsfähigkeit zu stärken.

Bundesministerin Dorothee Bär erklärt zum BuFI 2026: „Deutschland ist ein starker Forschungs- und Innovationsstandort. Gerade im internationalen Wettbewerb kommt es jetzt darauf an, technologische Stärke schneller in Wachstum, Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze zu übersetzen.“

Nach vorläufigen Berechnungen haben Staat, Wirtschaft und Hochschulen im Jahr 2024 zusammen insgesamt 137 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (FuE) investiert – ein neuer Höchststand. Dies entspricht einer FuE-Quote von 3,17 Prozent.

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