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wehende Flaggen mit dem Logo der EU vor einem Bürogebäude

DLR Projektträger schult europäische Diplomaten in Science Diplomacy

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Der DLR Projektträger baut seine Trainingsexpertise weiter aus: Erstmalig gestaltete er eine Trainingssession zu Science Diplomacy für 68 junge europäische Diplomatinnen und Diplomaten auf Einladung des Europäischen Auswärtigen Dienstes.

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07.04.2022 — Das European Diplomatic Programme (EDP) ist das Trainingsprogramm der EU für junge Diplomaten aus den Mitgliedsstaaten, dem Europäischen Auswärtigen Dienst, der Kommission und dem Europäischen Rat. Die 22. Auflage des Programms findet von November 2021 bis Juni 2022 im Rahmen der Ratspräsidentschaft von Slowenien und Frankreich statt und widmet sich dem Thema „The EU as a global actor – strategic autonomy, resilience and multilateralism”. Ende März nahmen 68 junge Diplomaten an einem zweitätigen EDP-Modul in Brüssel teil, das vom Europäischen Auswärtigen Dienst organisiert wurde. Erstmalig stand nun auch das Thema Science Diplomacy auf dem Trainingsprogramm. Der DLR-PT wurde als externer Experte eingeladen, diese Session zu gestalten.

Mit Science Diplomacy gemeinsame Lösungen für globale Herausforderungen finden

Unter dem Motto „Science Diplomacy - Why does it matter to European Diplomats?” gestalteten Stella Reschke und Angela Schindler-Daniels aus dem Brüsseler DLR-PT Büro eine interaktive Trainingssession mit Vortragselementen, Umfragen und Diskussionen. Anhand von praktischen Beispielen zeigten die Referentinnen auf, was gelebte Science Diplomacy ausmacht und wie Diplomaten diese in ihrer Arbeit nutzen können. 
 

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„Dieses Training war ein wichtiger Schritt, um neben den Akteuren aus der Wissenschaft auch die Diplomaten stärker in die Ausgestaltung von Science Diplomacy einzubeziehen. Wir hoffen, dass das Thema in Zukunft im Ausbildungsprogramm europäischer Diplomaten fest verankert wird.“

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Stella Reschke
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DLR-PT Büro Brüssel
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Dabei wurde deutlich: Nur wenn die Interaktion zwischen allen Stakeholdern aus Wissenschaft und internationaler Politik funktioniert, können gemeinsam Lösungen zu globalen Herausforderungen gefunden werden. „Dieses Training war ein wichtiger Schritt, um neben den Akteuren aus der Wissenschaft auch die Diplomaten stärker in die Ausgestaltung von Science Diplomacy einzubeziehen“, resümierte Stella Reschke. „Wir hoffen, dass das Thema in Zukunft im Ausbildungsprogramm europäischer Diplomaten fest verankert wird.“

Der DLR-PT vertrat bei der Trainingssession auch die EU Science Diplomacy Alliance, deren Vorsitz der Projektträger gemeinsam mit CNRS/Symlog und VUB/Brussels School of Governance innehat. Zudem gründete der Projektträger 2021 die Science Diplomacy Academy und gestaltet in diesem Rahmen Trainings im In- und Ausland.

Schwerpunktthema des Brüsseler PT-Büros

Science Diplomacy bleibt Schwerpunktthema des Brüsseler Büros. Schon am 28. April steht ein Workshop zu Taking the heat off - What is Science Diplomacy’s role in times of urgency?“ an, der vom Brüsseler DLR-PT Büro im Rahmen der SAPEA (Science Advice For Policy By European Academies) Konferenz organisiert wird.

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Die EU Science Diplomacy Alliance ist eine gemeinsame Initiative, die von den EU-Projekten zu Science Diplomacy, S4D4C, InsSciDE und EL-CSID ins Leben gerufen wurde, um die Netzwerke, die durch die drei Projekte gefestigt wurden, zu erhalten und auszubauen. Ziel der 24 Mitglieder ist es, gemeinsame Forschungsprojekte, Politikberatung, Kapazitätsaufbau und Schulungsaktivitäten zu Science Diplomacy weiterzuentwickeln. Der DLR-PT gehört zu den Gründungsmitgliedern der Alliance.

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Stella Reschke

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