Titel
Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema „Personalisierte Medizin für Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und Nierenerkrankungen“ innerhalb der Europäischen Partnerschaft für personalisierte Medizin „CARMEN2026“

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Gefördert werden soll eine begrenzte Anzahl von transnationalen und interdisziplinären Forschungsverbünden. Die im Rahmen dieser Verbünde geförderten Forschungsprojekte sollen innovative PM-Strategien für Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- oder Nierenerkrankungen erforschen. Die Forschungsprojekte müssen sich auf Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- oder Nierenerkrankungen als Hauptursache der Erkrankung konzentrieren. Dabei kann sich ein Projekt auf eine dieser Erkrankungen fokussieren oder diese Erkrankungen in Kombination untersuchen.

Ziel der vorliegenden, von der Europäischen Union (EU) kofinanzierten Fördermaßnahme ist, für die PM im Bereich von Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und Nierenerkrankungen

  1. innovative Therapieansätze in präklinischen Modellen zu entwickeln,
  2. molekulare Marker/Signaturen oder moderne Technologien zur Überwachung des Behandlungserfolgs zu identifizieren oder zu validieren und
  3. eine stratifizierende Diagnostik zur Vorhersage des Krankheitsrisikos und des Krankheitsverlaufs zu entwickeln.

Das Ziel dieser Maßnahme ist erreicht, wenn am Ende der Förderung für Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- oder Nierenerkrankungen

  1. innovative personalisierte Therapieansätze für die Patientinnen- und Patientenversorgung vorliegen,
  2. personalisierte diagnostische Ansätze zur Vorhersage des möglichen Ansprechens einzelner Patientinnen und Patienten auf die Behandlung oder
  3. personalisierte Behandlungspfade, einschließlich der Kombination von Behandlungen und der Erforschung der Optimierung einer effektiven Medikamentendosierung, entwickelt sind. Weiterhin soll
  4. eine breitere Wissensbasis zu stratifizierenden molekularen Markern/Signaturen geschaffen werden, um ein Krankheitsrisiko frühzeitig vorhersagen und der Verschlechterung einer bereits manifesten Krankheit oder dem Auftreten zusätzlicher Komorbiditäten vorbeugen zu können und um maßgeschneiderte Präventions- oder Behandlungsansätze zu unterstützen.

Neben dem Beitrag zu den operativen, spezifischen und globalen Zielen von EP PerMed trägt die Fördermaßnahme zur Umsetzung des Handlungsfeldes „Innovationsförderung“ des Rahmenprogramms Gesundheitsforschung der Bundesregierung bei und unterstützt die Ziele des strategischen Foschungsfeldes „Gesundheitsforschung“ der Hightech Agenda Deutschland.

Diese Förderrichtlinie gilt in Verbindung mit dem Rahmenprogramm Gesundheitsforschung.

Kontakt

Frau Dr. Katja Kuhlmann und
Frau Dr. Alexandra Becker
Telefon: 0228 3821 2211
E-Mail: permed@dlr.de

 

Förderregion
International
Status
offen
Einreichungsfrist
Laufzeit
April 2027
Fördermittelgeber
BMFTR

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