Richtlinie im Rahmen der FONA-Strategie zur Förderung von Projekten zum Thema „Ideenschmiede für nachhaltige Städte und Regionen“
Die Ideenschmiede ist ein Experimentierraum für Visionäre. In zwei Phasen – „Urban Ignite“ und „Urban Impact“ – können kreative Köpfe mutige Ideen in kürzester Zeit ausarbeiten, testen und gegebenenfalls weiterentwickeln. Das Ziel: Innovationen, die urbane Systeme grundlegend verändern – und dabei Emissionen senken, Ressourcen schonen, Biodiversität schützen und Lebensqualität steigern. Wichtig: Mögliches Scheitern wird als Teil des Prozesses anerkannt. In der BMFTR-Ideenschmiede „Urban Ignite“ wird eine positive Fehlerkultur gelebt – denn auch aus Lösungsansätzen, die sich im Forschungsprozess als nicht tragfähig erweisen, entsteht oftmals wertvolles Wissen.
Die Ideenschmiede fördert mutige Ideen und beschleunigt Innovationen. Konkret bedeutet dies:
- Innovationsdynamik erhöhen: durch vereinfachte Verfahren und schnelle Auswahl,
- risikoreiche Ideen zulassen: mehr Mut für disruptive Chancen,
- neue Akteure erschließen: Talente und High Potentials aus Forschung und Praxis,
- Transfer stärken: enge Verzahnung von Idee, Erprobung und Umsetzung in der Praxis.
Es ist geplant, einzelne Ideen aus „Urban Ignite“ in einer zweiten Phase „Urban Impact“ in inter- und transdisziplinären Verbundprojekten weiterzuentwickeln. In diesen Anschlussvorhaben können die Ideen konsolidiert, in Reallaboren erprobt und umgesetzt bzw. skaliert werden.
Kontakt
Claudia Müller, Dr. Carmen Richerzhagen
ideenschmiede@dlr.de