Fördermittelgeber

GreenTech Innovationswettbewerb

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Die digitale Transformation bietet Deutschland große Chancen für eine nachhaltige Zukunft. Mit dem GreenTech Innovationswettbewerb fördert das BMWK diese Entwicklungen gezielt, um Deutschland zum Vorreiter in Sachen grüne Technologien und Dienstleistungen zu machen. 

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Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag „Mehr Fortschritt wagen“ zum Ziel gesetzt, digitale Technologien für die Transformation der Wirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit und Klima- und Umweltschutz zu nutzen. Das Technologieprogramm GreenTech Innovationswettbewerb knüpft daran an. Ziel des Programmes ist es, Deutschland und Europa als Hightech-Standort für digitale Technologien und darauf basierende Geschäftsmodelle zu stärken, einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klima- und Umweltschutzziele zu leisten und damit die deutsche und europäische Souveränität zu festigen.

Laut aktuellen Studien kann durch den Einsatz digitaler Technologien der Ausstoß an klimaschädlichen Emissionen global um bis zu 20 Prozent gesenkt werden und es gibt Potenzial, die Einsparungen durch Weiterentwicklung der Technologien zu erhöhen. Zugleich kann die Entwicklung und Anwendung innovativer digitaler Technologien die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen steigern, insbesondere in den Wachstumsmärkten der Green Technologies und Green Services. Das Technologieprogramm GreenTech Innovationswettbewerb adressiert digitale Technologien und Nachhaltigkeit auf drei Ebenen:

  1. Nachhaltigkeit durch digitale Technologien
    Digitale Technologien bieten Möglichkeiten, Produkte und Prozesse effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten, branchenübergreifende Synergiepotenziale zu heben und zirkuläre Wertschöpfungsnetzwerke zu etablieren. Mit dem Einsatz verschiedenster digitaler Technologien und vernetzter Anwendung können diese zu mehr Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit beitragen. So sollen zum Beispiel durch einen grünen digitalen Zwilling energieintensive Industrieunternehmen dazu befähigt werden ihre Produkte auf eine umweltschonendere Art zu produzieren, indem regenerative Energie flexibel eingesetzt werden kann. Eine digitale Austauschplattform mit quelloffenen Standards und Schnittstellen soll zur nachhaltigen Sanierung von Bestandsgebäuden beitragen. Roboter und intelligente Maschinen lernen automatisiert komplexe Bauteile, wie beispielsweise Elektronik, zu sortieren und zu demontieren. Bei einem anderen Projekt sollen für eine ökologischere Landwirtschaft Roboter dazu eingesetzt werden, die Ernte beim Mischkulturanbau effizienter zu gestalten.
     
  2. Nachhaltigkeit von digitalen Technologien
    Der zweite Themenbereich fokussiert sich auf die Nutzung von Ecodesign-Methoden und Green Coding Prinzipien bei der Entwicklung und Anwendung von digitalen Technologien, um mögliche Rebound-Effekte zu vermeiden. Beispielsweise sollen die Ökobilanz von Video-Streaming verstanden und mit Hilfe eines digitalen Abbilds und der Anwendung maschinellen Lernens verbessert sowie Kriterien zur Bewertung des CO2-Abdrucks von Software entwickelt werden. In Rechenzentren soll die Nachhaltigkeit von KI-Services durch den Einsatz neuromorpher Chips und eines Ökosystems für KI-Anwendungsfälle deutlich verbessert werden. Auch der Ressourcenbedarf von Software in eingebetteten Systemen soll über einen digitalen Zwilling optimiert werden.
     
  3. Messung der Nachhaltigkeit mit digitalen Technologien
    Um nachhaltige Investitions- und Konsumentscheidungen zu treffen, benötigen Investoren, Unternehmen und Verbraucher objektive und vergleichbare Informationen über die Nachhaltigkeit von Produkten und Dienstleistungen. Digitale Technologien können hierbei helfen, indem sie die Nachhaltigkeitskriterien auf Basis von Echtzeitdaten einheitlich, transparent und lückenlos messbar machen. Die Entwicklung von Analyse-Werkzeugen, digitalen Identitäten und Produkt-Pässen sowie grünen digitalen Zwillingen wird in diesem Schwerpunkt unterstützt, um die Messung der Nachhaltigkeit voranzutreiben. Zusammenfassend soll mit dem Technologieprogramm der Einsatz digitaler Technologien als Schlüssel zur Vereinigung von ökonomischen und ökologischen Interessen forciert werden. Die Projekte sollen eine hohe Projektionswirkung auf die jeweils adressierten Branchen entfalten und Spill-Over-Effekte entwickeln. Zudem wurden gezielt Projekte ausgewählt, die einen Wissens- und Technologietransfer in den Mittelstand ermöglichen.

Kontakt

Dr. Christiane Graß
Digitale Technologien
Tel.: +49 228 3821 2410
E-Mail: christiane.grass@dlr.de

 

Förderregion
National
Status
geschlossen
Einreichungsfrist
Laufzeit
01.05.2023 – 30.04.2026
Fördermittelgeber
BMWK

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