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deutsche und europäische Flagge im Wind

Nationaler Aktionsplan für den Europäischen Forschungsraum beschlossen

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Das Bundeskabinett hat am 15. November 2023 den Nationalen Aktionsplan für den Europäischen Forschungsraum beschlossen. Mit diesem Plan bestimmt die Bundesregierung die Ausrichtung ihrer EU-Forschungs- und Innovationspolitik der kommenden Jahre. Der DLR Projektträger hat an der Entwicklung des Aktionsplans tatkräftig mitgearbeitet.

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15.11.2023 — Mit der Annahme des Nationalen Aktionsplans für den Europäischen Forschungsraum (EFR) legt die Bundesregierung die Leitlinien der deutschen EU-Forschungs- und Innovationspolitik für den Zeitraum von 2024 bis 2027 fest. Ziel der Bundesregierung ist es, gemeinsam mit ihren europäischen Partnern Europas Zukunftsfähigkeit durch noch bessere europäische Forschungszusammenarbeit sicherzustellen. Der DLR Projektträger hat das BMBF bei der Erarbeitung des Nationalen Aktionsplans begleitet und unterstützt.

Europäischer Forschungsraum wird zum Binnenmarkt für Wissen

Für ein innovatives, exzellentes und freies Europa - diese politische Zielsetzung übersetzt der Nationale Aktionsplan für den EFR in eine Reihe konkreter Maßnahmen entlang von sechs Handlungsfeldern:

  • Technologisch souverän die wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation gestalten
  • Wissen europaweit in die Anwendung bringen
  • Rahmenbedingungen für eine offene und exzellente Forschungszusammenarbeit modernisieren
  • Hürden für europäische Zusammenarbeit abbauen
  • Teilhabe im Forschungs- und Innovationssystem stärken
  • Globale Zusammenarbeit wertebasiert und sicher gestalten

Zu diesen konkreten Maßnahmen zählen beispielsweise die Erleichterung der europaweiten Mobilität von Forschenden, ein verbesserter und schnellerer Transfer aus der Forschung in die Anwendung und eine freie, wertebasierte Kooperation mit internationalen Partnern.

Der Nationale Aktionsplan trägt dazu bei, dass die Umsetzung und Vertiefung des EFR als europäischer „Binnenmarkt für Wissen“ Gestalt annimmt. Mit dem Nationalen Aktionsplan soll die europaweite, grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Akteure in Forschung und Innovation erleichtert und gestärkt werden. Damit knüpft der Nationale Aktionsplan sowohl an die „Zukunftsstrategie Forschung und Innovation“ der Bundesregierung sowie an den „Pakt für Forschung und Innovation in Europa“ an. Im Vorfeld wurden die Perspektiven und Prioritäten der Akteure, die in Deutschland in Forschung und Innovation aktiv sind, im Rahmen einer umfassenden Konsultation einbezogen. Der DLR Projektträger war eng in die Konzeption und Durchführung dieser Konsultation eingebunden.

Vielfältige Unterstützung bei der Erarbeitung des Nationalen Aktionsplans Das EU-Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beim DLR Projektträger begleitete und unterstützte das BMBF bei der Erarbeitung des Nationalen Aktionsplans - zum Beispiel bei der Entwicklung und Umsetzung der Online-Umfrage mit 1.500 Teilnehmenden im Oktober 2022 oder bei der Konzeption und Durchführung einer Veranstaltungsreihe zur Einbindung der Forschungs- und Innovationsakteure. Ebenso unterstützte das EU-Büro das BMBF in der Auswertung der Ergebnisse und mit konzeptuellen Hintergrundrecherchen zum Nationalen Aktionsplan.

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Das EU-Büro des BMBF

Das EU-Büro des BMBF beim DLR Projektträger unterstützt das BMBF bei der Umsetzung des Europäischen Forschungsraums in Deutschland. Die Nationalen Kontaktstellen (NKS) informieren und beraten Forschende zur Antragstellung und Abwicklung von Projekten im EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, Horizont Europa. Darüber hinaus unterstützt das EU-Büro bei der strategischen Planung und Umsetzung der Europäischen Forschungspolitik sowie der Vorbereitung und Verhandlung zukünftiger EU-Rahmenprogramme in europäischen und nationalen Gremien und bei Veranstaltungen.

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Kontakt im DLR Projektträger

Luisa Kiwit

Luisa Kiwit

Abteilung
Europäische Forschungs- und Bildungspolitik
Fachbereich
Europäische und internationale Zusammenarbeit
Telefon
+49 228 3821 2199