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Zwei forschende Personen stehen neben einem Tisch mit einem Turbinenmotor. Eine Person hält ein Tablet in der Hand.

Eureka: Gemeinsamer Vorsitz von Deutschland und Kanada

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Ab Juli 2024 übernimmt Deutschland gemeinsam mit Kanada für ein Jahr den Vorsitz im weltweiten Innovationsnetzwerk Eureka. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat den DLR Projektträger damit beauftragt, den Vorsitz zu organisieren und strategisch zu begleiten.

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30.10.2023 — „Angesichts der großen Herausforderungen unserer Zeit ist es unser gemeinsames Ziel, Innovation und Transfer über Grenzen und Kontinente hinweg zu stärken“. So hat Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger im Juni den gemeinsamen Vorsitz von Deutschland und Kanada im Eureka-Netzwerk bekanntgegeben.

Als weltweit größtes zwischenstaatliches Netzwerk zur Förderung von internationalen Kooperationen in Forschung und Innovation gibt Eureka wichtige Impulse für die Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit. Derzeit zählen 43 Länder und die Europäische Kommission zu den Vollmitgliedern: Der Fokus liegt momentan auf den EU-Ländern und anderen europäischen Staaten sowie auf Kanada und Südkorea. Weitere assoziierte Staaten sind Chile, Singapur und Südafrika. Der deutsch-kanadische Ko-Vorsitz ist der erste gemeinsame Vorsitz zweier Länder in der fast 40-jährigen Geschichte des Netzwerks.

DLR Projektträger organisiert Ko-Vorsitz

Deutschland wird in Eureka vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vertreten. Beim Eureka-Vorsitz mit Kanada vertraut das BMBF dabei auf das vielfältige Dienstleistungsspektrum des DLR Projektträgers. Es hat das im Bereich Europäische und internationale Zusammenarbeit angesiedelte Eureka-Büro damit beauftragt, den Vorsitz zu organisieren und strategisch zu begleiten. Die Expertinnen und Experten des DLR Projektträgers beraten das BMBF beim inhaltlichen Programm und der Positionierung. Dazu zählen unter anderen die thematischen Schwerpunkte des Vorsitzes und die voranschreitende Internationalisierung des Netzwerks. Sie koordinieren die Zusammenarbeit mit dem kanadischen National Research Council, setzen gemeinsam mit Kanada das Vorsitzprogramm um und übernehmen im Auftrag des BMBF die Leitung des Netzwerks auf Arbeitsebene. Zudem organisiert das Eureka-Büro hochrangige internationale Veranstaltungen und betreut die zielgruppenspezifische Öffentlichkeitsarbeit.

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Karte mit 43 Ländern und der Europäischen Kommission
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Derzeit zählen 43 Länder und die Europäische Kommission zu den Vollmitgliedern: Neben allen Mitgliedsländern der EU sind dies Albanien, Bosnien-Herzegovina, Island, Israel, Kanada, Monaco, Montenegro, Republik Nordmazedonien, Norwegen, San Marino, Schweiz, Serbien, Südkorea, Ukraine, Türkei und Vereinigtes Königreich. Chile, Singapur und Südafrika haben den assoziierten Status.

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Eureka-Büro
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Eureka begleitet und unterstützt Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in marktorientierten Projekten. Bereits seit der Gründung des Netzwerks im Jahr 1985 leitet der DLR Projektträger im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) das deutsche Eureka-Büro. Unsere Expertinnen und Experten beantworten alle Fragen rund um Eureka und die Europäische Partnerschaft für innovative KMU mit den Förderprogrammen Eurostars und Innowwide. Sie beraten und unterstützen Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen über den gesamten Lebenszyklus von Projekten hinweg – von der Idee über Antragstragstellung und Finanzierung bis hin zur Umsetzung.

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Alexandra Pohl

Alexandra Pohl

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Internationale marktnahe Forschung und Innovation
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Europäische und internationale Zusammenarbeit
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