Richtlinie zur Förderung der Zusammenarbeit mit dem östlichen und südlichen Mittelmeerraum im Rahmen der Maßnahme PRIMA

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Im Rahmen von PRIMA werden schwerpunktmäßig Forschungs- und Entwicklungsprojekte (Verbundprojekte) sowie weitere Maßnahmen, wie z. B. Koordinierungsmaßnahmen, gefördert, die entsprechend des oben beschriebenen Zuwendungszwecks in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Mittelmeerraum eines oder mehrere der nachfolgenden Schwerpunktthemen bearbeiten:

  • Wassermanagement,
  • Landwirtschaftssysteme,
  • Wertschöpfungsketten in der Land- und Ernährungswirtschaft.

PRIMA unterstützt ein breites Spektrum von Forschungs- und Innovationstätigkeiten, die in den jährlichen Arbeitsplänen von PRIMA beschrieben werden, durch

  • Sektion 1: Indirekte Maßnahmen im Sinne der Beteiligungsregeln zu Horizont 2020, die im Anschluss an transnationale offene, wettbewerbliche Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen gefördert werden. Diese Maßnahmen werden in Sektion 1 des Arbeitsplans ausgeschrieben. Sie werden vollständig von der Europäischen Union aus Mitteln von Horizont 2020 finanziert und vom PRIMA-Sekretariat in Barcelona umgesetzt.
  • Sektion 2: Von den teilnehmenden Ländern ohne Finanzbeitrag der Union finanzierte Tätigkeiten, die über transnationale offene, wettbewerbliche Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen ausgewählt und von den nationalen Fördereinrichtungen im Rahmen der nationalen Programme der teilnehmenden Länder verwaltet werden. Diese Maßnahmen werden in Sektion 2 des Arbeitsplans ausgeschrieben und vollständig von den beteiligten Mitgliedstaaten finanziert.

Die Fördermöglichkeiten dieser Bekanntmachung beziehen sich ausschließlich auf die in Sektion 2 ausgeschriebenen Maßnahmen.

Die Vorhaben sollen eine hohe Praxisrelevanz aufweisen und Strategien zur Implementierung der Forschungsergebnisse in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft aufzeigen. Darüber hinaus sollen die Vorhaben zum Kapazitätenausbau vor Ort beitragen – beispielsweise durch begleitende Schulungs- und Fortbildungsaktivitäten.

Die genauen Themen der Bekanntmachung sind dem jährlichen Arbeitsplan bzw. den damit verbundenen Veröffentlichungen von PRIMA zu entnehmen, die unter http://www.prima-med.org veröffentlicht werden. In diesen Arbeitsplänen wird auch ausgewiesen, zu welchen Themen das BMBF Fördermöglichkeiten offeriert. Deutsche Antragsteller können sich nur zu diesen Themen bewerben. Antragsteller sind daher aufgefordert, sich über die Zeitpunkte der Einreichungsfristen und die genauen Themen zu informieren. Weitere Informationen erteilt das PRIMA-Sekretariat (Kontaktdaten siehe http://www.prima-med.org). Darüber hinaus wird dringend empfohlen, sich über die zum ­Zeitpunkt der Einreichungsfrist an PRIMA teilnehmenden Länder zu informieren.

Weitere Informationen erteilen das PRIMA-Sekretariat oder die:

Nationale Kontaktstelle und PRIMA-Antragsberatung ab Arbeitsplan 2021

Projektträger Karlsruhe (PTKA)
Projektträgerschaft Ressourcen, Kreislaufwirtschaft, Geoforschung
Wassertechnologie

Fachliche Ansprechpartnerin:
Dr. Anne Petzold
Telefon: +49 721 608 25119
E-Mail: anne.petzold@kit.edu

Fachliche Ansprechpersonen im DLR Projektträger:

DLR Projektträger (DLR-PT)
Europäische und Internationale Zusammenarbeit
Internationales Büro

Fachliche Ansprechpartnerin / Fachlicher Ansprechpartner:
Birgit Wirsing / Stephan Epe
E-Mail: prima@dlr.de
Tel. +49 228 3821 2396

Postanschrift:
DLR Projektträger (DLR-PT)
Heinrich-Konen-Str. 1
53227 Bonn

Förderregion
International (Europa)
Status
offen
Einreichungsfrist
Auftraggeber
BMBF