Richtlinie zur Förderung interdisziplinärer Verbünde zur Erforschung der Pathomechanismen von postinfektiösen Erkrankungen – Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen

Gefördert werden interdisziplinäre Verbundvorhaben, die auf die weitere Aufklärung, Validierung und funktionelle Charakterisierung grundsätzlich bekannter pathomechanistischer Prozesse bei PAIS sowie deren therapeutische Beinflussbarkeit ausgerichtet sind. 

Ziel der Fördermaßnahme ist es daher, die Pathomechanismen der postakuten Infektionssyndrome weiter aufzuklären und neuartige Möglichkeiten für ihre Beeinflussung zu identifizieren. Dadurch soll ein besseres Verständnis für die Entstehung und unterschiedliche Ausprägung dieser Erkrankungen erreicht und neue Ansätze für die Verbesserung der Prävention, Diagnose und Therapie entwickelt werden. Weiterhin soll die Förderung dazu beitragen, unter Berücksichtigung klinischer Phänotypen mechanistisch basierte Krankheitsendotypen zu definieren, die zukünftig eine Präzisionsmedizin zur Behandlung von PAIS ermöglichen.

Die Ziele der Förderrichtlinie sind erreicht, wenn (1) interdisziplinäre Kooperationen zwischen Forschenden aus der Grundlagen- und klinischen Forschung etabliert werden und (2) neue wissenschaftliche Evidenz generiert wird, von denen die Erkrankten mittelfristig einen Nutzen haben. (3) Die in den Projekten generierten Daten sollen nachhaltig genutzt und anderen Forschenden zur Verfügung gestellt werden. Die Zielerreichung wird an der Qualität und Quantität der aufgebauten Kooperationen, der wissenschaftlichen Publikationen und der zur Verfügung gestellten Daten gemessen.

Kontakt

Frau Dr. Andrea Delekate
Herr Dr. Fabian Gondorf
Frau Dr. Friederike Maaßen

Telefon: +49 228 3821 2630
E-Mail: PAIS@dlr.de 

Förderregion
National
Status
offen
Einreichungsfrist
Laufzeit
Ab November 2027
Fördermittelgeber
BMFTR

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