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Gruppe von Fahrradfahrern

Nachhaltig unterwegs mit dem JOBWÄRTS-Programm

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Der Großraum Bonn braucht dringend alternative Mobilitätskonzepte, um die Straßen und unsere Umwelt zu entlasten. Im Rahmen des JOBWÄRTS-Programms zeigt der DLR Projektträger seinen Mitarbeitenden alltagstaugliche und umweltfreundliche Alternativen für den Weg zur Arbeit auf.

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01.12.2020 — Wer morgens und abends in der Region rund um Bonn unterwegs ist, kennt das Problem: Der Verkehr ist dicht, die Straßen und Brücken überfüllt. Während der Corona-bedingten Sondersituation, in der zahlreiche Unternehmen – wie auch der DLR Projektträger (DLR-PT) – überwiegend auf Homeoffice umgestellt haben, zeigt sich eine deutliche Verkehrsentlastung. Doch hier sind langfristige Lösungen gefragt. Bereits vor der Pandemie entschied sich der DLR-PT, für seine Mitarbeitenden Angebote für mehr Nachhaltigkeit zu machen und schloss sich unter anderem der Mobilitäts-Initiative JOBWÄRTS der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises an. Klaus Uckel, Leiter des DLR-PT: „Als Arbeitgeber von mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Bonn engagieren wir uns aktiv in der Region und möchten unseren Beitrag für mehr Nachhaltigkeit – auch im Verkehr – leisten. Im Rahmen des JOBWÄRTS-Programms haben wir zum Beispiel unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglicht, die Alltagstauglichkeit von verschiedenen umweltfreundlichen Fahrradmodellen auszuprobieren.“ Nahezu zehn Prozent der Mitarbeitenden nahmen das Angebot der Fahrrad-Testwochen wahr und pendelten in diesem Zeitraum umweltfreundlich zum Büro und zurück. Gemessen an der aktuellen, hohen Homeoffice-Quote zeigte sich Klaus Uckel sehr zufrieden: „Wir freuen uns über das positive Feedback derjenigen, die ihr Auto gegen ein Pedelec oder Speedbike tauschen konnten. Jetzt hoffen wir auf einen langfristigen Effekt – ähnlich wie bei den Jobtickets, die wir als Arbeitgeber bereits seit vielen Jahren unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Fahrten im Verkehrsverbund Rhein-Sieg anbieten – und die auch bereits von etwa 40 Prozent der Belegschaft genutzt werden.“

Eine der Teilnehmerinnen der Testwochen, Anja Chamberlain, erklärte: „Ich konnte insgesamt über drei Wochen ein Pedelec und ein Speed-Pedelec testen und habe diese auch intensiv genutzt. Mein Auto habe ich in dieser Zeit stehen lassen. Insbesondere das Speed-Pedelec hat mir höhere Reichweiten ermöglicht. Ich bin sehr begeistert – ich könnte mir sehr gut vorstellen, auf ein Pedelec umzusteigen, um meinen Arbeitsweg konsequent mit dem Rad zu bestreiten.“

Die Testwochen von umweltfreundlichen Fahrrädern sind einer von vielen Bausteinen im umfassenden JOBWÄRTS-Programm. Darüber hinaus analysiert die Initiative für die teilnehmenden Bonner Arbeitgeber das Mobilitätsverhalten ihrer Mitarbeitenden und entwickelt einen unternehmensspezifischen Maßnahmenplan. Diese Analyse beginnt mit einer Kurz-Umfrage unter den Mitarbeitenden, die aktuell beim DLR-PT zum 1. Dezember startet – mit dem Ziel, im Laufe der ersten Jahreshälfte 2021 passgenaue Mobilitätsangebote zu unterbreiten.

In Rahmen von JOBWÄRTS nutzt der DLR-PT zudem die Möglichkeit, sich über alternative, ggf. auch gemeinsame Verkehrsnutzungskonzepte mit den anderen teilnehmenden Unternehmen der Region auszutauschen sowie in den direkten Kontakt mit der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zum Thema Verkehrswende zu treten.

Auch über das JOBWÄRTS-Programm hinaus nachhaltig unterwegs

Der DLR Projektträger setzt darüber hinaus auch bei den Wegen zwischen seinen vier Bürogebäuden in Bonn auf nachhaltige Verkehrsmittel: Bereits seit 2017 stehen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Diensträder zur Verfügung, inklusive zweier Pedelecs. Aktuell beschaffte der DLR-PT zusätzlich ein E-Fahrzeug, um den Mitarbeitenden – zum Beispiel des internen IT-Services – aufgrund der „Betankung“ mit grünem Strom eine umweltfreundliche Alternative für die Wege zwischen den Bonner Betriebsstätten anzubieten. Zudem können die Mitarbeitenden bereits E-Ladesäulen in zwei der vier Betriebsstätten nutzen; weitere sind derzeit in Prüfung. „Alle diese gebündelten Maßnahmen sollen schlussendlich einen effektiven Beitrag zur Umweltentlastung leisten. Nachhaltigkeit ist beim DLR-PT kein Modewort – auch nicht, wenn es um Mobilität geht“, betont der DLR-PT-Leiter Klaus Uckel.

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