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Klimakonferenz COP26

UN Klimakonferenz: DLR-PT berät in Glasgow

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Gemeinsam die Ziele des Pariser Klimaabkommens umsetzen – unter diesem Motto findet bis 12. November 2021 in Glasgow die Weltklimakonferenz COP26 statt. Mit vor Ort ist Christiane Textor vom DLR Projektträger (DLR-PT). Sie berät BMU und BMBF bei den Verhandlungen.

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02.11.2021 — Ursprünglich war die 26. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention UNFCCC („COP26“) für November 2020 geplant, wurde jedoch aufgrund der COVID-19-Pandemie auf 2021 vertagt. In den Verhandlungen sollen die letzten noch ausstehenden Punkte im Regelbuch zur Umsetzung des Übereinkommens von Paris (ÜvP) verabschiedet werden. Damit soll zum einen sichergestellt werden, dass die Beiträge der Länder zum Abkommen künftig transparent und vergleichbar sind. Zum anderen sind alle Staaten aufgefordert, ihre nationalen Klimaschutzbeiträge (Nationally Determined Contributions, NDC) zu aktualisieren und verbesserte Klimaschutzpläne vorzulegen. Mit den bisher vorgelegten NDCs ist es laut wissenschaftlichen Analysen unmöglich, die globale Erwärmung auf 1,5 bzw. 2 °C zu begrenzen. Die klimapolitischen Verhandlungen werden von einer Klimamesse begleitet, die den Austausch staatlicher und nicht-staatlicher Akteure zur Umsetzung des ÜvP fördert.

DLR-PT-Expertinnen und Experten vor Ort und digital vertreten

Der DLR Projektträger ist wegen der pandemischen Lage vor Ort durch Christiane Textor von der am DLR-PT angesiedelten Deutschen IPCC-Koordinierungsstelle vertreten. Textor berät das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit klimawissenschaftlicher und klimapolitischer Expertise bei den Verhandlungen. Neben der deutschen Delegation unterstützt sie auch das das Kernteam der EU bei den Verhandlungen zum Thema Wissenschaft. Zudem leitet Christiane Textor eine Verhandlungsgruppe, um die Informationsquellen für die globale Bestandsaufnahme des Fortschritts bei der Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens.

Weitere Expertinnen und Experten des DLR-PT werden virtuell an den Verhandlungen und der begleitenden Klimamesse teilnehmen sowie im Auftrag des BMU und des BMBF die Verhandlungen bei Themen zu Klimawissenschaft und IPCC unterstützen. Der im August 2021 verabschiedete Bericht der IPCC-Arbeitsgruppe I „Naturwissenschaftliche Grundlagen“ (Band I des Sechsten IPCC-Sachstandsberichts) dient der COP26 als wichtiger wissenschaftlicher Bezugspunkt.

COP26 Side Events mit deutscher Beteiligung

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Badge Klimakonferenz-COP26

Um den Dialog zwischen Wissenschaft und Klimapolitik zu stärken, trägt der DLR-PT im Auftrag des BMBF auch zur Organisation und Öffentlichkeitsarbeit von zwei Side Events bei: Im Deutschen Pavillon erfahren die Teilnehmenden aktuelle Ergebnisse der beiden Förderschwerpunkte des BMBF zu Klimaökonomie und Methoden zur Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre (CDR).

Die Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle beim DLR Projektträger

Die Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle wurde 1998 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) am DLR Projektträger eingerichtet. Seit über zwanzig Jahren unterstützt die Koordinierungsstelle das BMU und das BMBF und fungiert als Ansprechpartnerin für Regierung, Wissenschaft und Öffentlichkeit in IPCC-Angelegenheiten. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern den Wissenstransfer zwischen Klimaforschung und Klimapolitik; gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Österreich und der Schweiz stellen sie deutsche Übersetzungen der wichtigsten IPCC-Publikationen zur Verfügung. Fachkolleginnen und -kollegen des DLR Projektträgers im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit begutachten regelmäßig Entwürfe von IPCC-Berichten.

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