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Ein Gruppenfoto zur Eröffnungsveranstaltung beim Tag der offenen Tür des DLR.

DLR in Bonn-Oberkassel feierte mit 3300 Gästen den Tag der offenen Tür

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Zum zweiten Mal öffnete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn seine Türen für die Öffentlichkeit. Darunter auch der DLR Projektträger, der mit spannenden Exponaten und Mitmach-Aktionen die Besucher begeisterte.

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18.06.2019 — Zum zweiten Mal öffnete das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn seine Türen für die Öffentlichkeit. Viele große und kleine Besucher kamen zum Bonner Bogen, um sich aus erster Hand über Themen aus Luft- und Raumfahrt sowie aus den Bereichen Gesellschaft, Innovation, Technologie, Umwelt, Gesundheit, Bildung und internationaler Zusammenarbeit zu informieren. Spannende Exponate und Mitmach-Aktionen gehörten ebenso zum Programm wie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit zwei Live-Bands, der Raumfahrt Show und einem exklusiven Blick hinter die Kulissen der drei in Bonn ansässigen Einrichtungen.

Vom Bonner Bogen in die ganze Welt – und darüber hinaus

Das DLR ist in Bonn mit dem DLR Projektträger, dem DLR Raumfahrtmanagement sowie dem Projektträger Luftfahrtforschung und -technologie seit vielen Jahren beheimatet und seitdem stetig gewachsen. Bei der Eröffnung des Tages der offenen Tür hob Klaus Hamacher, stellvertretender DLR-Vorstandsvorsitzender, hervor: „Mit rund 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das DLR einer der größten Arbeitgeber in Bonn. Von hier aus gestalten sie die Zukunft von Forschung, Bildung und Innovation mit.“

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Klaus Uckel spricht auf der Bühne vor dem Publikum.
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Warben gemeinsam bei der Vorstellung des vom DLR Projektträger begleiteten Baggersee-Projektes für den Erhalt der biologischen Vielfalt: Klaus Uckel, Thomas Graner, Volker Rieke.
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Um die Arbeit der drei DLR-Einrichtungen kennenzulernen, konnten sich die Besucher an mehr als 40 Ständen informieren und aktiv mitmachen. Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied für das Raumfahrtmanagement, zeigte sich beeindruckt von der Resonanz: „Wir feiern in diesem Jahr 50 Jahre Mondlandung und haben auch heute hier in Bonn erlebt, dass Raumfahrt nichts von ihrer Faszination verloren hat. Der große Unterschied zu früher ist aber der Alltagsbezug, den Raumfahrt heute hat und den wir beim Tag der offenen Tür gezeigt haben. Ich freue mich sehr, dass sich so viele Menschen für Raumfahrt und ihre Anwendungen interessieren und wir unsere eigene Begeisterung mit so Vielen teilen konnten.“

Im Gegensatz zum forschenden DLR befassen sich die drei in Bonn ansässigen Einrichtungen mit dem breiten Spektrum der Bildungs- Forschungs- und Innovationsförderung. Klaus Uckel, Leiter des DLR Projektträgers, betonte die Aufgabenvielfalt: „Im Kern geht es darum, uns inhaltlich an den aktuellen Herausforderungen auszurichten. Wir unterstützen unsere Auftraggeber aktiv mit Analysen, strategischer Beratung, Fördermanagement sowie mit Dialog und Kommunikation – sei es, wenn es um den Wandel durch voranschreitende Klimaveränderungen, Digitalisierung oder Volkskrankheiten geht.“ Für den DLR Projektträger stehen Themen jenseits von Luft- und Raumfahrt im Vordergrund: Es geht um Umwelt und Nachhaltigkeit, Bildung, Gesundheit sowie Gesellschaft, Innovation, Technologie und internationaler Zusammenarbeit und deren interdisziplinäre Vernetzung.

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Ein Kind schaut interessiert auf ein Exponat, welches ein Modell einer Landschaft darstellt.
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Beim DLR Projektträger machten viele Stände auf Thema Umwelt und Nachhaltigkeit aufmerksam. Zum Beispiel erfuhren die Besucher, wie der Lebensraum für Fische, Libellen und Vögel im Baggersee aufgewertet werden soll.
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Nachhaltigkeit steht ebenfalls für den DLR Projektträger Luftfahrtforschung und -technologie im Fokus der Forschung: Technologisch stehen neue elektrisch-hybride Antriebskonzepte in der Luftfahrt im Vordergrund. „Ziel ist eine Weiterentwicklung der nachhaltigen Luftfahrt und die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks, um das Zusammenwachsen der Welt auch weiterhin zu ermöglichen.“ erklärte Jan Bode, Leiter des DLR Projektträgers Luftfahrtforschung.

Damit sich das DLR in Bonn auch weiter gut entwickelt, baut es fest auf die Unterstützung der kommunalen Politik und der Stadtverwaltung, um seinen Mitarbeitenden auch weiterhin eine moderne und gut erreichbare Arbeitsumgebung sowie ein für sie und ihre Familien attraktives Wohnumfeld zu bieten. Die Entwicklung des DLR ist am Bonner Bogen nur sehr eingeschränkt möglich, so dass aktuell Alternativen für eine künftig weiter wachsende Zahl von Beschäftigten sondiert werden.

Forschung, Bildung und Innovationen live erleben

Was dies alles in der Praxis bedeutet, konnten die Besucher bei einer Vielzahl von Mitmachaktionen im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“: In einer virtuellen Welt spazierten Besucherinnen und Besucher durch einen simulierten „Wald“ von Neuronen und übten im Simulator die Reaktion auf einen allergischen Schock bei Kindern. Am Computer wettstreiteten sie um effiziente Zustellwege, erkundeten die Welt des Rotmilan-Greifvogels und erfuhren, wie man sich für Umwelt und Naturschutz engagieren kann. Raumfahrt-Begeisterte nahmen an einer virtuellen Reise zur Internationalen Raumstation (ISS) und zum Jupiter Mond Europa teil und verschafften sich einen Eindruck vom Triebwerk der stärksten europäischen Trägerrakete ARIANE 6. Darüber hinaus konnten die Gäste von beeindruckenden Bildern und Informationen zum 50. Geburtstag der Mondlandung, vom Erdbeobachtungssystem Copernicus sowie zur fliegenden Sternwarte SOFIA betrachten. Moderne Triebwerkstechnik, fortschrittliche Bauweisen und nicht zuletzt die Digitalisierung in der Flugzeugkabine standen im Mittelpunkt der Exponate des Projektträgers für Luftfahrtforschung und -technologie.

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Eine Gruppe von Menschen steht um einen digitalen Tisch herum.
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Probierten sich beim Stand des DLR Projektträgers als "moderne Postboten": Die Besucher konnten selbst die Planung für die Zustellungen von Zeitungen, Magazinen und Co. in die Hand nehmen.
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Großen Zuspruch erhielten sowohl die Raumfahrt Show als auch die beiden BandsThe MadSonix“ und „YASSMO‘ & the Soulfisticated People“, die mit ihren Interpretationen von Serienhits und mit Soul- und Funk-Tönen das Publikum begeisterten.