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Forscherin im Labor

Dienstleistungen des DLR-PT unterstützen im Kampf gegen COVID-19

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Das Bundeministerium für Bildung und Forschung baut die Forschung zu COVID-19 aus und unterstützt die internationale Impfstoffinitiative CEPI sowie das Nationale Forschungsnetzwerk der Universitätsmedizin. Mitarbeitende des DLR Projektträgers haben das Ministerium zu den Konzepten und Förderrichtlinien beraten und werden Projekte davon umsetzen.

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31.03.2020 — Der aktuelle Ausbruch des neuartigen Coronavirus stellt Forschung und Entwicklung vor Herausforderungen, die es jetzt zeitnah und entschlossen zu bewältigen gilt. Am 26. März hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Konzept für das Forschungsnetzwerk der deutschen Universitätsmedizin vorgestellt, das im Kampf gegen COVID-19 eine Schlüsselrolle einnehmen soll. 150 Millionen Euro stellt das Bundesministerium für diese einmalige Initiative bereit.

Forschungsnetzwerk der deutschen Universitätsmedizin

Das Netzwerk soll Diagnostik- und Behandlungsstrategien möglichst aller deutschen Universitätskliniken zusammenführen und auswerten, damit die Kliniken in der akuten Pandemie stetig von- und miteinander lernen können. Für den schnellen Erkenntnisgewinn werden die Daten aller an den Universitätskliniken behandelten COVID-19-Patientinnen und -Patienten systematisch erfasst und in einer Datenbank gebündelt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die nicht in der medizinischen Forschung tätig sind, sollen die Arbeit der Ärztinnen und Ärzte flankieren und helfen, aus der großen Datenbasis neue Erkenntnisse zu gewinnen – für die individuelle Behandlung Betroffener, für ein lernendes Pandemiemanagement und auch für die Impfstoffentwicklung.

Die „Charité – Universitätsmedizin Berlin“ wird das Forschungsnetzwerk koordinieren. Mit Unterstützung des DLR Projektträgers (DLR-PT) werden die Fördermittel des BMBF in kürzester Zeit zur Verfügung gestellt. Hierzu hat der DLR-PT sehr schnell ein schlagkräftiges Team etabliert, das sich mit der Bewilligung und Betreuung hochvolumiger komplexer Forschungsvorhaben gut auskennt. Der DLR-PT wird das Forschungsnetzwerk intensiv begleiten und unterstützen, damit es seine Arbeit der dynamischen Situationen schnell und unbürokratisch anpassen kann.

Ausbau der Forschung zu COVID-19 in Deutschland

Bereits Anfang März veröffentlichte das BMBF einen Förderaufruf, mit dem es die laufende Forschung zu Coronaviren in Deutschland weiter ausbaut. Forschende sollen die Projektmittel schnell erhalten, sodass erste Projekte schon im Mai starten könnten. Sie sollen die Eigenschaften des Virus weiter entschlüsseln und Ansatzpunkte für die Therapie- und Impfstoffentwicklung sowie für gezielte Maßnahmen zur Prävention finden. Das setzt auch ein besseres Verständnis der Übertragungsmechanismen und der -dynamik des Virus voraus.

Mit Unterstützung des DLR-PT hat das BMBF diese neue Richtlinie innerhalb einer Woche entwickelt. Dies umfasste auch die Abstimmung mit internationalen Förderern unter dem Dach der Weltgesundheitsorganisation. Federführend ist dabei die Koordinationsgruppe „Globale Gesundheit“, die mit intensiver Unterstützung des gesamten Gesundheitsbereichs den Prozess leitet.

Seit der Veröffentlichung des Aufrufs haben die Mitarbeitenden des DLR-PT zahlreiche Förderinteressierte bei der Antragstellung beraten – noch bis zum 11. Mai können Anträge eingereicht werden. Die zur Förderung ausgewählten Projekte wird der DLR-PT bei ihrer Umsetzung weiter begleiten.

Internationale Impfstoffinitiative CEPI

Zudem hat der DLR-PT das BMBF darin unterstützt, auch die Impfstoffentwicklung gegen die von dem Virus verursachte Atemwegserkrankung COVID-19 zu intensivieren. Das BMBF wird hier zusätzlich 140 Millionen Euro in die internationale Impfstoffinitiative „Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI)“ investieren.

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